Sonnenertrag beschäftigt sich in erster Linie mit Photovoltaik und nachhaltigen Energien. Wir unterhalten die Photovoltaik Datenbank in der unsere Nutzer ihre Erträge und Anlagen untereinander vergleiche können. Neu ist der Datenimport über Solarlog und Sunnyreport.

Photovoltaik - Begriffe für Neulinge und Interessierte


 A  B C   D  F  G  H  I  J  K  L  M
 O  Q  R  S  T  V  W




A

AC

(alternating current) ist die Bezeichnung für Wechselstrom.
Wechselstrom bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung ( Polung ) periodisch und in steter Wiederholung meist sinusförmig ändert.


Ah

Hier handelt es sich um die Amperstunde.  Also die Stromstärke pro Stunde. Eine Amperestunde ist dabei die Ladungsmenge, die - wenn man die beiden getrennten Ladungen verbindet über eine Zeit von einer Stunde einen konstanten Strom von 1A liefern könnte.


Air Mass in Zusammenhang mit Photovoltaik

Das Spektrum der Solarstrahlung ist abhängig von dieser Weglänge des Lichts, und entsprechenden Längenmaßen sind entsprechende Spektren und Strahlungsleistungen zugeordnet.

Ein schräger Einfall des Sonnenlichts bedeutet eine Abschwächung der Strahlungsleistung und eine Änderung des Spektrums. Für vergleichende Messungen wurden verschiedene Spektren und Strahlungsleistungen definiert. AM 0 ist das Spektrum außerhalb der Atmosphäre (extraterrestrisches Spektrum) im Weltraum, die Strahlungsleistung beträgt dort 1367 W/m2 (Solarkonstante). AM 1 ist das Spektrum der senkrecht auf die Erdoberfläche fallenden Sonnenstrahlen, d. h. die Sonne muss dafür genau im Zenit stehen und die Strahlen legen damit den kürzesten Weg auf die Erdoberfläche zurück. Für AM 1,5 ergibt sich ein Zenitwinkel von etwa 48,2°. Bei diesem Spektrum beträgt die globale Strahlungsleistung 1000 W/m², aus diesem Grunde wurde AM 1,5 als Standardwert für die Vermessung von Solarmodulen eingeführt. Das Spektrum AM 1,5 ist in der Norm IEC 904-3 (1989) Teil III festgehalten.

Für Berlin ist zur Wintersonnenwende mittags der Zenitwinkel 76° und damit gilt hier AM 4,13. Für die Sommersonnenwende und bei Sonnenhöchststand ist der Zenitwinkel ca. 29°, das entspricht AM 1,14.

Definiert man AM über den Höhenwinkel h der Sonne (Sonnenhöhe), so ergibt sich

\mathrm = \frac{\sin h}

mit h als Winkel zwischen der Horizontalen am Beobachtungsort und der Solarstrahlung.



Amorph, Dünnschicht oder CIC
nennt man Module die eine wenige Mikrometer dünne chemische Schicht zwischen 2 Glasplatten haben.  Fälschlicherweise sagt man dass diese Module bei diffusem Licht mehr Ertrag bringen. Das stimmt aber leider nur pro kwp und nicht bei der Fläche. Amorphe Module besitzen nur einen Wirkungsgrad von 8 - 10%, dadurch entsteht eine mind. 25 - 40% größere Fläche pro kwp. 


Ampere
Maßeinheit für die elektrische Stromstärke


Aufgeständert
Es gibt verschiedene Gründe PV - Anlagen aufzuständern ( sprich Neigung oder Ausrichtung zu korrigieren ) Am häufigsten findet man Aufständerungen auf Flach, aber auch auf Ost oder Westdächern. Bei Westdächern denke ich ist der Kosten - Nutzen Effekt eher gering. Bei Flachdächern oder Dächern mit Neigungen unter 20° sollte man über die Möglichkeit nachdenken. Das Bild rechts ist ein Pultdach mit Neigung nach Westen. Durch die Aufständerung wurde eine Neigung von 30° mit Ausrichtung 165°. Es ist natürlich jede Neigung und jede Ausrichtung möglich.


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B


Bypass - Diode:

In einer Photovoltaikanlage werden mehrere Module in einem String betrieben. Um im aktiven betrieb keine Schäden zu verursachen muss in jedem Modul eine Bypass oder Freilauf Diode vorhanden sein. Dies verhindert falls ein Modul mal verschattet ist oder ein anderes Problem auftaucht, dass Strom in das Modul zurückfließt. Durch die Diode wird die Verpolung verhindert und der Strom im String wird aufrechterhalten.




C

CIGS Technologie:   C - Cu (Kupfer), I - Indium, G - Gallium, S - Selen 
Ein weiterer Ableger der Dünnschichttechnologie. Siehe CIS. Verschiedene Firmen versuchen schnellstmöglich verschiedene Halbleitermaterialen so zu mischen das eine größtmögliche Energieausbeute erzielt wird. Noch zu erwähnen wäre der Punkt ( Kostengünstig )

CIS Technologie:   C – Cu (Kupfer), I – Indium, S – Selen
Mit einer nur 1 / 1000 mm2 dicken Beschichtung ist diese Modulart in der Herstellung wesentlich günstiger. Man kann diese Dünnschichtmodule in einem vollautomatischen Fertigungsprozess herstellen. Das Trägermaterial (Fensterglas) wird durch Verdampfungsprozesse mit einer aktiven, wenige Mikrometer dicken CuInSe2-Struktur beschichtet. Leider liegen die Kosten für den Verbraucher deutlich höher als bei kristallinen Modulen.

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D

Datenlogger:
Erfassen im Bereich PV Daten und Kanäle der Wechselrichter und versehen sie mit einem Zeitstempel. Die Daten werden dann zeitlich gespeichert und warten auf den Abruf. Somit erhalten Sie eine langfristige Übersicht über Erträge und Messwerte. Sie können Fehlerquellen orten und vermeiden, oder zumindest schnell erkennen und beheben. Sie können Trends erkennen und Stunden, Tage, Wochen und Monate vergleichen. Das datenloggen bei Photovoltaik ist eine sinnvolle und sehr nützliche Methode der Daten und Messwerterfassung.

DC: ( direct current  ) Gleichstrom
Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, der Betrag und Richtung nicht ändert.

Degradation: lat. degrado = herabsetzen
Gemeint ist die Degradation bei PV - Modulen. Was dem Kunden allgemein als Garantie verkauft wird ist eigentlich nur die Tatsache dass Photovoltaik Module innerhalb Ihrer Lebenszeit weniger Strom produzieren werden. Leider ist zu diesem Thema noch keine Langzeitstudie verfügbar. Ich bleib aber dran.

Derating:
Derating ist, wenn der Wechselrichter aufgrund zu großer Wärme seine Leistung reduziert. Der Wechselrichter schützt sich selber vor dem Hitzetot

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E

E - Total:
ist die Gesamtsumme der erzeugten Energie.

EEG: - erneuerbare Energien Gesetz.
Das EEG regelt die Einspeisevergütungen zwischen EVU ( Energieversorger ) und dem Energieerzeuger. Hier werden Laufzeit, Ablauf und Höhe der Vergütung für alle regenerative Energien genau geregelt.  Irrtümlicherweise wird das EEG als staatliche Subvention angesehen, was überhaupt nicht der Fall ist. Ganz im Gegenteil. Der Staat verdient noch an den Arbeitsplätzen und dem Umsatz aus diesen Energien.

ENS:
Eine Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen (ENS) ist eine automatische Freischaltstelle für kleine Stromerzeugungsanlagen (bis 30kWp). 
Nach dem Entwurf der DIN VDE0126-2005 kann bei kleinen Stromerzeugungsanlagen, die in das öffentliche Niederspannungsnetz einspeisen, auf die bisher vorgeschriebene, jederzeit dem Energieversorgungsunternehmen zugängliche Freischalteinrichtung verzichtet werden, wenn diese über eine ENS verfügen. Bei der ENS handelt es sich um eine Sicherheitseinrichtung. Entsteht bei der Abtrennung eines Teilnetzes ein ungewolltes Inselnetz, wird dies erkannt und der Erzeuger wird vom Netz getrennt.

Es werden die Spannung, Frequenz und die Impedanz des Netzes überwacht. Die Inselbildung wird entweder an einem Sprung der Netzimpedanz oder durch das Überschreiten von Frequenz- oder Spannungsgrenzwerten erkannt. Bei einphasigen Wechselrichtern kann die Spannungsüberwachung auch dreiphasig ausgeführt werden. Dann entfällt die Impedanzüberwachung. Bei trafolosen Wechselrichtern ist zusätzlich noch eine Isolationsüberwachung und ein allstromsensitiver Fehlerstromschutzschalter vorgeschrieben.

Das eigentliche Besondere an der ENS ist, dass sie redundant ausgeführt ist. Das bedeutet, daß die Überwachungseinrichtungen zweifach aufgebaut sind. Die Wahrscheinlichkeit, daß beide (unabhängigen) Überwachungssysteme ausfallen, ist sehr gering. Deshalb kann bei Anlagen mit ENS auf eine dem Energieversorgungsunternehmen zugängliche Freischalteinrichtung, und die jährliche Überprüfung der Freischalteinrichtung verzichtet werden.

Erarbeitet wurden die Anforderungen an eine ENS von der Berufsgenossenschaft (BG) für Feinmechanik und Elektrotechnik in Koeln, zusammen mit der VDEW-Projektgruppe "TAB für Kleinkraftwerke".

Die ENS und damit der Entwurf der DIN VDE0126-2005 wird von den deutschen Energieversorgungsunternehmen anerkannt und umgesetzt. Eine Übernahme in das europäische Normenwerk ist aber derzeit unwahrscheinlich.
Benutzer ING Schröder Walter, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation


EVU:
Als EVU bezeichnet man das EnergieVersorgungsUnternehmen, der Ihnen den Strom abnimmt. Das EEG geht davon aus, dass der Netzbetreiber Ihrer Stadt dafür zuständig ist.

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F

Fac:
Mit Netzfrequenz bezeichnet man die in einem Stromnetz herrschende Frequenz des elektrischen Stroms. Die Einheit der Frequenz ist das Hertz, abgekürzt Hz. Die Einheit Hertz ist nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt.
Fac-Bfr / Fac-Srr bei SMA Wechselrichtern. Leider weiss ich nicht wie das bei anderen WR - Herstellern ist.  Infos bitte an mich

Die Netzfrequenz verlässt den zulässigen Bereich (zulässiger Bereich: siehe Parameterliste des Wechselrichters). Überprüfen Sie die Netzfrequenz ( sofern möglich), sämtliche externen und (in einigen Geräten eingesetzte) internen Sicherungen, FI-Schutzschalter, Kabelverbindungen.

Fassadenanlage:
Als Fassadenanlage bezeichnet man Anlagen die Senkrecht am Gebäude angebracht sind. Meist sind dies amorphe oder Dünnschichtmodule, weil diese auch Rahmenlos zu bekommen sind und das Erscheinungsbild zusammen mit den Fenstern einheitlicher wirkt. Im übrigen sind durch die geringeren Erträge die Vergütungen ( + 5 €Cent pro kwh ) etwas höher.

Flashliste:
Wenn Sie eine Photovoltaikanlage kaufen, sollten Sie eine so genannte Flashliste bekommen. Hier drauf sind die Leistungsdaten Ihrer Module lt. STC eingetragen. Wichtig wird das Ganze bei größeren Anlagen mit mehreren Wechselrichtern oder String Wechselrichtern. Falls das bei Ihnen zutrifft, sollten Sie darauf bestehen und die Module nach Leistung sortieren lassen. Das schwächste Modul gibt pro String oder WR die Leistung vor. Bei Sortierung können also ein paar Prozent Mehrleistung für Sie raus springen.


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G

Generator bei Photovoltaik: Lat. : Erzeuger
Normalerweise wandelt ein Generator mechanische Energie in elektrische um. Aber auch eine Solarstromanlage auch Photovoltaik oder Fotovoltaikanlage genannt wird als Generator bezeichnet. Ein Modul besteht aus vielen Zellen, und ein Generator aus mehreren hintereinander geschalteten Module. Es wir dann als PV - Generator bezeichnet. Er wandelt Sonnenenergie in elektrische Energie um.

 

Globalstrahlung:
nennt man direkte oder indirekte Sonneneinstrahlung auf eine horizontale Fläche der Erde

Ausführlichere Infos bekommen Sie bei Wikipedia

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H

Hot Spot:
Durch Verschattung einzelner Zellen oder Module könnten diese zu stark erhitzen und zerstört werden. Dies wird durch parallel verschaltete Bypass oder Freilaufdioden verhindert. Zellen können sich bei einer Verschattung wie ein ohmscher Widerstand verhalten und die Zellen zerstören.

 

HIT ( Hybrid intrinsic thin layer )
Die so genannten HIT - Module werden von Sanyo hergestellt. Die Photovoltaik-Zelle besteht aus monokristallinen Hybrid - Wafern, beschichtet mit dünnem amorphen Silizium. Vorteil bei dieser Technik ist die Überlegenheit bei hohen Temperaturen. Durch einen besseren Temperaturkoeffizenten bringen diese Module hauptsächlich bei hohen Temperaturen bessere Ergebnisse.
(Aber bitte keine falsche Annahme, Hit Module sind nicht das Maß aller Dinge, auch andere Mütter haben schöne Töchter)

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I

Inselanlage:
Als Inselanlage bezeichnet man PV - Anlagen die nich an ein öffentliches Netz angeschlossen sind. Meist wird der produzierte Strom in Akkus ( Akkumulatoren ) gespeichert. Bisher macht eine Inselanlage wirklich nur Sinn wenn kein Netz vorhanden ist. das speichern in Akkus ist noch aufwändig und kostenintensiv.

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J

z. Z. kein Eintrag

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K

Konzentratortechnologie:
Hier wird das Sonnenlicht mittels Linsen konzentriert und auf winzige hochwertige Solarzellen geleitet. Dadurch werden Wirkungsgrade von 30 - 40% erreicht. Die Konzentratortechnologie ist zwar nicht neu, steht aber erst kurz vorm Durchbruch.

 

kwp:
Wp bzw. kWp ist die Maßeinheit für die "Spitzenleistung" aus dem engl. ( kilo - ) Watt - peak ( peak = Spitze ).
Speziell in der Photovoltaik ist dies als Maßeinheit für die genormte Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Solarmoduls gebräuchlich. Entgegen der herkömmlichen Meinung handelt es sich dabei nicht um die Leistung der Zelle oder des Moduls bei höchster Sonneneinstrahlung. Der auf dem Modul angegebene Wert bezieht sich auf die Leistung bei Testbedingungen, die dem Alltagsbetrieb nicht direkt entsprechen. Die Testbedingungen dienen zur Normierung und zum Vergleich verschiedener Solarzellen oder Solarmodule. Die elektrischen Werte der Bauteile unter diesen Bedingungen werden in den Datenblättern angegeben. Es wird bei 25 °C Modultemperatur und 1000 W/m² Bestrahlungsstärke ( STC - Bedingungen, STC steht für Standard - Test - Conditions ) gemessen. Die Bestrahlungsstärke von 1000 W/m² kommt in Mitteleuropa über ein Jahr gesehen nicht sehr häufig vor ( je weiter südlich, desto häufiger ). Im normalen Betrieb haben Solarmodule bzw. die Solarzellen bei dieser Einstrahlung eine wesentlich höhere Betriebstemperatur als die im Test vorgesehenen 25 °C und damit auch einen deutlich niedrigeren Wirkungsgrad.

Benutzer Nietze, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation

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L

Laminat:
nennt man die vergossene Rückseite bei Modulen: Sie verhindert dass Feuchtigkeit oder Staub in die Zellen eindringen kann. Man verwendet in der Regel EVA oder Tedlar als Werkstoff

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M

MC Stecker:  Multicontakt Stecker:
Mit Multikontakt Steckern werden Solarmodule miteinander verschaltet. Der Stecker erfüllt alle wichtigen normen wie IP65 usw. 

Monokristallin oder Einkristall:
Ein Einkristall ist ein Kristall, dessen Bausteine (Atome, Ionen oder Moleküle) ein einheitliches, homogenes Kristallgitter bilden. Dies unterscheidet Einkristalle von polykristallinen Aggregaten, verzwillingten Kristallen oder amorphen Substanzen.

Die Kristallstrukturanalyse zur Aufklärung von Molekülstrukturen ist heute eine Standardmethode der Chemie und der Biochemie. Hierfür ist jedoch die Kristallisation der Moleküle Voraussetzung, was insbesondere bei biologischen Molekülen sehr schwierig sein kann.

Idealerweise wird die Untersuchung an einem Einkristall durchgeführt. Manchmal ist dies unmöglich, da nicht genügend große Einkristalle einer Substanz zur Verfügung stehen. Heutzutage ist es zwar möglich selbst das Beugungsmuster von Kristallpulvern im Rahmen einer Kristallstrukturanalyse auszuwerten, allerdings geht hierbei durch Überlagerung von Beugungsmaxima Information verloren, sodass die Ergebnisse von geringerer Qualität sind. Doch selbst aufwändig gezüchtete Einkristalle besitzen noch Gitterfehler.

Benutzer Thomasgl, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Multi String Wechselrichter:
sind Wechselrichter die für jeden String einen eigenen MPP Tracking ( Maximum Power Point ) Damit ist es möglich unterschiedlich große Strings zu betreiben. Jeder String arbeitet dank MPP immer im optimalen Arbeitspunkt. Multistring eignen sich hervorragend zum Sortieren von Modulen, oder bei Verschattungsproblemen.

MPP: Maximum Power Point:
Der Maximum Power Point ist der Punkt des Strom - Spannungs - Diagramms einer Solarzelle, an dem die größte Leistung entnommen werden kann, d.h. der Punkt, an welchem das Produkt von Strom und Spannung sein Maximum hat. Er ist nicht konstant und differiert in einem Intervall, welches von der Bestrahlungsstärke und dem Typ der Solarzellen abhängt.

typisches Strom-Spannungsdiagramm 
einer Solarzelle   

Verschiebung des MPP mit sich ändernder 
Bestrahlungsstärke

Damit eine Solarzelle oder ein Solargenerator immer am MPP operiert, regelt oft ein so genannter MPP - Tracker die Spannung auf den benötigten Wert. Dieser variiert hierzu den entnommenen Strom um einen kleinen Betrag, errechnet jeweils das Produkt aus Strom und Spannung stellt den Stromwert in Richtung höherer Leistung nach.
Dieses Verfahren führt ein Mikroprozessor ständig aus, sodass auch bei wechselnden Bestrahlungsverhältnissen (Faktor >10 zwischen bewölktem Himmel und Sonne) immer Leistungsanpassung vorliegt.

Benutzer Sterio64, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation

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N

Neigungswinkel:
Als Neigungswinkel wird der Winkel bezeichnet in dem Module ( PV ) oder Kollektoren ( Thermik ) aufgestellt werden. Der Winkel kann je nach Breitengrad natürlich unterschiedlich sein. Bei uns in Deutschland geht man bei PV von einem optimalen Winkel von 30° von der Horizontalen gerechnet aus.

Nennleistung:
Die Nennleistung ist die maximal mögliche Leistungsabgabe eines Moduls, bei senkrechter Bestrahlung der Oberfläche.
Das ganze wird nach STC berechnet.

Nachgeführt:
Es gibt 2 Möglichkeiten eine Anlage nachzuführen. Ein oder Zweiachsig.  Bei Einachsig nachgeführten Anlagen handelt es sich meist um Fassadenanlagen die entweder vertikal oder horizontal der Sonne entgegenschauen. Funktionsprinzip wie eine Jalousie. bei Zweiachsig nachgeführten Anlagen handelt sich um Freilandanlagen mit 2,5 bis 5 kwp. Diese Tracker oder Mover wie sie genannt werden, passen nicht nur Neigung sondern auch die Ausrichtung der Sonne optimal an. Das bedeutet dass die Energieausbeute im Sommer oder Winter, am Morgen oder am Abend immer optimal ist. Großer Nachteil dieser Anlagen ist der große Schatten den diese Anlagen werfen können. Natürlich ist das abhängig von Uhr und Jahreszeit.

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O

Oberflächenstruktur:
Die Oberflächenstruktur wird durch gezieltes Aufrauhen der Zelloberfläche durch mechanische oder chemische Verfahren erreicht. Dies ist bei der Saturn 7 Technologie ( BP ) der Fall. Man verspricht sich davon eine bessere Effizienz zum einen weil die Oberfläche größer und die Reflektion geringer wird.

 

Ohm: gewidmet Physiker Georg Simon Ohm nach dem das ohmsche Gesetz benannt wurde.
Das nach ihm benannte Ohmsche Gesetz stellt einen einfachen Zusammenhang zwischen der angelegten Spannung (Einheit: Volt, V) und dem daraus resultierenden Strom (Einheit: Ampere, A) für so genannte Ohmsche Leiter dar. Das physikalische Zeichen Ω steht für den Widerstand


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P

Pac:
ist die vom PV - Generator im Augenblick abgegebene Netzleistung. Also der Ist - Wert der gerade erzeugten Leistung.

Performance Ratio:
nennt man bei PV das Verhältnis zwischen dem tatsächlichen Ertrag und dem Sollertrag einer Photovoltaikanlage gute Anlagen haben eine PR von 70 - 80%

Photovoltaik: oder im Kürzel auch PV genannt
Unter Photovoltaik (auch Fotovoltaik) versteht man die Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie. Sie ist seit 1958 zunächst in der Energieversorgung von Satelliten mittels Solarzellen im Einsatz. Mittlerweile wird sie zur Stromerzeugung auf der ganzen Welt eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, an Schallschutzwänden oder auf Freiflächen.
Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Photos - das griechische Wort für Licht - und Volta - nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrizität - zusammen.

Benutzer Hydro, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Polykristallin oder Vielkristall:
Ein Polykristall oder auch Vielkristall ist ein kristalliner Festkörper, dessen Kristallstruktur unregelmäßig ist. Er besteht aus vielen kleinen Einzelkristallen (sog. Kristallite), die durch Korngrenzen voneinander getrennt werden. Die meisten kristallinen Festkörper in der Natur sind polykristallin, es gibt aber auch monokristalline Stoffe, zum Beispiel haben Diamanten eine fast perfekt monokristalline Form. In der Technik wird monokristallines Silizium zur Herstellung von Mikrochips eingesetzt. Für Solarzellen wird aus Kostengründen meist polykristallines Silizium verwendet.

Benutzer Schusch, aus Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation


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Q

z. Z. kein Eintrag

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R


Riso:
So bezeichnet man den Isolationswiderstand z.B. bei Wechselrichtern

RS485:
Ist eine Schnittstelle. Ein Daten Bus der viele Protokolle unterschiedlicher Wechselrichter oder Strings transportieren kann. Hier sind Längen bis 1000 m möglich. RS485 hat allerdings den Nachteil dass die Spannungs- - Schnittstelle nicht mit dem PC kompatibel ist. Dafür benötigen Sie einen RS485 Schnittstellenwandler

RS232:
Ist eine serielle Schnittstelle die 2 Geräte miteinander verbindet, und Daten in jede Richtung sendet. Eine RS232 kann hier auch nur ca 12m Länge überwinden.

RS485 Schnittstellenwandler:
Er hat die Aufgabe die Daten RS485 auf RS232 umzuwandeln und so für den PC brauchbar zu machen. Sie können mehrere WR an einen Schnittstellenwandler hängen und dann über die RS232 auf den PC transportieren. Datenlogger arbeiten in der Regel mit diesen Schnittstellen.

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S

Silizium:
Silizium ist eines der häufigsten Rohstoffe. 26% der Erdkruste bestehen daraus. Leider halt nicht in der gewünschten Reinheit wie dies in der Fotovoltaik oder Halbleiter Industrie benötigt wird. Mehr Info hier

Solarzelle:
Eine Solarzelle besteht meist aus Silizium ( Einkristall oder Vielkristall ) Hier werden unter Lichteinstrahlung positive und negative Ladungsträger freigesetzt. ( Photoeffekt )und damit Gleichstrom erzeugt.

Solarkonstante: E0
So wird die Strahlungsstärke der Sonne oberhalb der Atmosphäre genannt.  Ausführliche Beschreibung finden Sie bei Wikipedia

SolarModul:
Ein Modul ist eine Zusammenschaltung mehrerer Zellen. Meist werden die Module in einem Rahmen hinter einer gehärteten Glasscheibe montiert und auf der Rückseite mit Kunstharz ( EVA ) vergossen. Auf der Rückseite ist dann noch eine Anschlussdose ( IP 65 geschützt gegen Staub und Strahlwasser ) die mit meist Multi Contakt Steckern und Bypassdioden ausgestattet sind

STC: Standart Test Conditions
Standart Test Bedingungen beziehen sich auf das Modul Datenblatt
Was eigentlich keiner weiß, ist dass in Deutschland diese Bedingungen so gut wie nie erreicht werden. Ihre Leistung bleibt also immer darunter. Es wird bei 25 °C Modultemperatur, 1000 W/m² Bestrahlungsstärke und einem Air Mass von 1,5 gemessen. Module werden vor Auslieferung unter diesen Bedingungen mit Licht geblitzt, Die messdaten bekommen Sie dann in Form einer so genannten Flashliste mit den Modulen mitgeliefert. Bestehen Sie darauf.

String: engl. für Strang
String bezeichnet man mehrere in Reihe geschaltete Module.

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T

Temperaturkoeffizent:
Module werden nach STC bewertet. Nach STC liegt der Wert bei 25° C. Je wärmer es wird, umso schlechter ist die Effizenz, was eine geringere Stromernte bedeutet. Gute Module zeichnen sich durch einen besseren Temperaturkoeffizenten aus. Das soll heißen dass diese Module bei höheren Temperaturen eine bessere Ausbeute erzielen.

Total Area:
Durch verschiedene Wirkungsgrade ergeben sich auch unterschiedliche Flächen. Nun kommt es darauf an ob Sie nun lieber möglichst viel Module auf Ihr Dach bekommen wollen, oder ob die Fläche keine Rolle spielt. Monokristalline Zellen haben einen Wirkungsgrad von bis 16% und Dünnschicht bis 8%. Das bedeutet im Klartext dass Sie bei Dünnschicht bis das doppelte an Fläche benötigen.

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U

Uac-Bfr / Uac-Srr bei SMA Wechselrichtern. Leider weiss ich nicht wie das bei anderen WR - Herstellern ist.  Infos bitte an mich

Die Netzspannung verlässt den zulässigen Bereich (zulässiger Bereich: siehe Parameterliste des Wechselrichters ) Überprüfen Sie die Netzspannung, sämtliche externen und (in einigen Geräten eingesetzte) internen Sicherungen, FI-Schutzschalter, Kabelverbindungen

Upv:
= PV - Eingangsspannung

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V

Volt:  nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta benannt.
Volt ist die Maßeinheit für elektrische Spannung. Meist sehen Sie nur das Zeichen V = Volt

 

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W


Wafer:
Als so genannte Wafer bezeichnet man hauchdünne Siliziumscheiben für die Halbleiterelektronik. ( Bekannt aus der Chip - Produktion )  Wafer werden aber auch in der Photovoltaik Industrie als Zellen benutzt. Wafer können aus unterschiedlichem Material bestehen ( mono oder polykristallinen Silizium, Silizium Carbit, Gallium Arsenid, und auch Indium Phosphid. )

Watt: benannt nach dem Erfinder James Watt ( Dampfmaschine )
ist nach dem internationalen Einheitensystem  der Begriff für Leistung in der Physik. Energie wird ja nicht verbraucht sondern immer nur in eine andere Form umgewandelt.  z.B. Sonnenenergie mittels Photovoltaik in Strom. In einer Glühbirne 40 W wiederum wird Strom in Licht und Wärmeenergie umgewandelt.  Eine 40w Birne wandelt also in einer Stunde 40wh um, also 0,040 kWh in Wärme und Licht um.

Wechselrichter:
Ein Generator in PV auch Modulfeld genannt liefert immer Gleichstrom. In der Regel laufen aber die meisten Geräte mit Wechselstrom. Auch Ihr Stromnetz in das man in der Regel seinen Sonnenstrom einspeist steht nur als Wechselstrom zur Verfügung. Der Wechselrichter wandelt also in erster Linie den Gleichstrom in Wechselstrom um. Je höher der erreichte Wirkungsgrad umso besser für Sie. Mittlerweile gibt es schon Wechselrichter die einen europäischen Wirkungsgrad von 98% erreichen. Ein Wechselrichter übernimmt aber auch noch die Aufgaben der Netzsicherheit. Und es ist gar nicht so einfach die Wünsche und Anforderungen des EVU zu erfüllen.

Wirkungsgrad:

monokristallin W = 13 - 17%
polykristallin W = 12 - 15%
amorph W =   5 -  8 %
      





Als Wirkungsgrad einer Photovoltaikzelle oder eines PV Moduls wird das Verhältnis zwischen abgegebener elektrischer Leistung und der Sonneneinstrahlung bezeichnet. Also das Verhältnis zwischen aufgenommener und abgegebener Leistung. Je niedriger der Wirkungsgrad umso größer die benötigte Fläche.

Wp: siehe kWp

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X

z. Z. kein Eintrag

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Y

z. Z. kein Eintrag


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Zonenschmelzverfahren:
Das Zonenschmelzverfahren ist eine Technik um hochreines einkristallines ( Monokristallin ) Silizium herzustellen. Mittels einem gereinigten polykristallinen Stab der an einer Stelle aufgeschmolzen wird gewinnt man hochreines Silizium. Ausführlichere Infos entnehmen Sie bitte Wikipedia.

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